Das Wichtigste in Kürze
- Die KolWrite API nimmt die URL einer Audio- oder Videodatei entgegen und gibt Segmente mit Wort-Zeitstempeln und Sprecherlabels als JSON, Klartext oder SRT zurück.
- Über Wort-Zeitstempel bauen Sie Untertitel, Suchfunktionen und Click-to-Play-Steuerungen. Sprecherlabels helfen bei Sitzungsprotokollen, Zitaten und Ansichten, die nach Personen gefiltert sind.
- API-Schlüssel, Nutzungsdaten und Dokumentation liegen unter console.kolwrite.com. Dort stehen auch die Preise und Limits, nicht auf dieser Seite.
- Testen Sie mit Ihren schwierigsten Aufnahmen in den geplanten Zielsprachen. Messen Sie dabei, wie lange es bis zum fertig korrigierten Text dauert, statt allein auf die Zeit bis zum ersten Rohergebnis zu schauen.
- Legen Sie API-Schlüssel nur auf Ihrem Server ab, machen Sie gegenüber Nutzern transparent, wohin ihre Audiodaten gehen, und lassen Sie jeden Text vor dem Veröffentlichen von einem Menschen gegenlesen.
Was bringt Ihnen eine Speech-to-Text API?
Über eine Speech-to-Text API wandelt Ihre Software Aufnahmen direkt in Text um, ohne dass jemand eine eigene App öffnen muss. Damit können Sie hochgeladene Nutzervideos untertiteln, Gesprächsarchive durchsuchbar machen, Support-Anrufe indizieren oder einem KI-Agenten beibringen, Gesprochenes zu verarbeiten. Die eigentliche Spracherkennung läuft auf den Servern des Anbieters; Ihre Anwendung bekommt strukturierte Daten zurück.
Wenn ein Mensch einzelne Aufnahmen selbst bearbeitet, reicht die normale Anwendung. Die API ist der richtige Weg, sobald aus Ihrem Produkt heraus viele Aufnahmen anfallen oder eine andere Software das Ergebnis direkt weiterverarbeiten soll. Bei KolWrite gibt es beides, und unter der Haube arbeitet dieselbe Transkription.
Was schicken Sie hin, und was kommt zurück?
Sie übergeben der KolWrite API die URL einer Audio- oder Videodatei. Zurück kommt das Transkript, aufgeteilt in Segmente mit Wort-Zeitstempeln und Sprecherlabels, wahlweise als JSON, Klartext oder SRT. Die Oracle-Modelle können zusätzlich übersetzen. Wie Anfragen und Antworten im Detail aufgebaut sind, steht in der Konsole. Halten Sie sich beim Programmieren bitte an diese Dokumentation und nicht an diese Zusammenfassung.
Weil die API eine Adresse erwartet, muss die Datei unter einer URL liegen, die der Dienst öffnen kann. Überlegen Sie sich vorab, wie Ihr Produkt Dateien bereitstellt, zum Beispiel über einen privaten Link, der abläuft, statt über einen öffentlichen Link, der auf Dauer offen bleibt.
Welches Ausgabeformat Sie wählen, hängt davon ab, was als Nächstes passiert. Nehmen Sie JSON, wenn Ihr Programm strukturierte Daten weiterverarbeitet, SRT, wenn Sie direkt eine Untertiteldatei brauchen, und Klartext, wenn der Text nur gelesen, durchsucht oder an ein anderes Modell weitergereicht wird. Da nicht jedes Modell Funktionen wie Sprecherlabels oder Übersetzungen mitbringt, lohnt sich vorab ein Blick in die Modellbeschreibungen in der Konsole.
Wo fangen Sie an?
In der API-Konsole unter console.kolwrite.com finden Sie Ihre Schlüssel, die Nutzungsübersicht und die Dokumentation. Falls Sie KI-Programmieragenten einsetzen, sind dort auch eine Anleitung im Klartext (die der Agent vor dem Coden lesen sollte), eine llms.txt-Datei für die API sowie eine OpenAPI-Beschreibung verlinkt.
Preise und Limits stehen in der Konsole, nicht auf der normalen KolWrite-Website. Schauen Sie sich diese Zahlen an, bevor Sie Ihr System für große Mengen auslegen. Fangen Sie mit einem kleinen Test an und legen Sie Ihren API-Schlüssel in der Konfiguration ab, niemals im Quellcode.
Wenn Ihnen ein KI-Assistent beim Programmieren der Integration hilft, geben Sie ihm die Anleitungsdatei aus der Konsole und die OpenAPI-Beschreibung mit. Mit der echten Referenz vor Augen schreibt er deutlich besseren Code, als wenn er sich aus seinem Training an ähnliche Dienste erinnert.
Wie arbeiten Sie mit Wort-Zeitstempeln?
Wort-Zeitstempel zeigen Ihnen, wann jedes Wort anfängt und aufhört. So können Sie Untertitel passend zum Sprecher einblenden, das gerade gesprochene Wort im Mediaplayer markieren, aus einem Suchergebnis direkt zur genauen Sekunde springen und anhand eines Zitats einen Clip schneiden. Ohne diese Zeitangaben pro Wort haben Sie nur Zeiten für ganze Segmente. Für ein Textprotokoll genügt das, für Untertitel ist es aber zu grob.
Bauen Sie sich die Untertitelzeilen nach eigenen Regeln für Zeilenlänge und Standzeit aus den einzelnen Wörtern zusammen. Wenn eine Zeile zu lang ist oder zu schnell wieder verschwindet, kommt man beim Lesen in keiner Sprache hinterher. Falls Sie direkt eine fertige Untertiteldatei brauchen, fordern Sie einfach SRT an und schauen Sie vor dem Veröffentlichen noch einmal drüber.
Denken Sie daran, dass die Zeiten auseinanderlaufen können, wenn Sie die Mediendatei nach dem Transkribieren noch einmal schneiden oder neu codieren. Transkribieren Sie also genau die Dateiversion, die später auch Ihr Publikum sieht, oder rechnen Sie den zeitlichen Versatz mit ein.
Wie nutzen Sie Sprecherlabels?
Sprecherlabels machen aus einem Textblock ein lesbares Gespräch. Damit können Sie Besprechungsprotokolle nach Personen ordnen, alle Aussagen eines bestimmten Teilnehmers herausfiltern oder eine Ansicht wie im Chat bauen. Die Labels sind erst einmal anonym, zum Beispiel Sprecher eins und Sprecher zwei. Ihr Produkt braucht also noch einen Schritt, um echte Namen zuzuordnen, etwa indem Sie den Nutzer danach fragen.
Nehmen Sie Sprecherlabels als gute Schätzung, nicht als Garantie. Wenn Leute durcheinanderreden, ähnlich klingen oder alle über ein einziges Mikrofon im Raum aufgenommen werden, kommt es schnell zu Verwechslungen. Geben Sie Ihren Nutzern deshalb eine Funktion an die Hand, mit der sie die Sprecher korrigieren können, bevor das Transkript als offizielles Protokoll abgelegt wird.
Wie testen Sie vor dem Live-Gang?
Testen Sie mit den schwierigsten Aufnahmen, die bei Ihren Nutzern im Alltag vorkommen: laute Räume, Telefonate, verschiedene Akzente, Leute, die sich ins Wort fallen, und genau die Sprachen und Sprachmischungen, die Sie abdecken wollen. Das gilt auch für Hebräisch und Arabisch, wo eine erstklassige Unterstützung den Ausschlag gibt. Nehmen Sie unbedingt auch Namen und Zahlen dazu, die in Ihrem Fachgebiet typisch sind.
Messen Sie das, was für Ihre Nutzer am Ende zählt: Wie lange dauert es vom Hochladen bis zu einem brauchbaren Ergebnis? Und wie viele Korrekturen sind nötig, bis man den Text veröffentlichen kann? Eine einzelne Prozentzahl zur Genauigkeit verdeckt solche Fragen nur, weshalb KolWrite auch keine angibt. Legen Sie sich lieber eine kleine Sammlung an Testdateien an und jagen Sie diese jedes Mal neu durch, wenn Sie das Modell oder eine Einstellung ändern.
Überlegen Sie sich vorab, was Ihr Produkt tut, wenn etwas schiefgeht. Dass eine Datei nicht abrufbar ist, eine Transkription länger dauert als gedacht oder ein leeres Ergebnis zurückkommt, gehört im Normalbetrieb dazu. Ihre Nutzer sollten dann eine klare Meldung sehen und den Vorgang einfach neu starten können.
Wie regeln Sie Sicherheit und Datenschutz?
API-Schlüssel gehören auf Ihren Server und niemals in eine mobile App oder auf eine Webseite. Tauschen Sie jeden Schlüssel aus, der möglicherweise nach außen gelangt ist. Nutzen Sie außerdem für jede Umgebung einen eigenen Schlüssel, damit ein Test niemals auf Produktivdaten zugreifen kann.
Sagen Sie Ihren Nutzern offen, wohin ihre Audiodaten geschickt werden, denn Sprachaufnahmen gehören zu den empfindlichsten Daten überhaupt. Wie KolWrite damit umgeht, steht auf der Sicherheitsseite: verschlüsselte Verbindungen, Speicherung mit AES-256, Server in Deutschland, klar benannte KI-Anbieter und kein Training von KI-Modellen mit Kundeninhalten. Gleichen Sie Ihre Datenschutzerklärung mit den Angaben Ihres Anbieters ab und löschen Sie Aufnahmen wie Transkripte, sobald Sie sie nicht mehr brauchen.
Lassen Sie jeden Text von einem Menschen prüfen, bevor er öffentlich wird. Automatische Spracherkennung macht Fehler, und wenn Ihre Integration ungeprüften Text direkt live stellt, gehen diese Fehler eins zu eins nach draußen.
Häufige Fragen
Was gibt die KolWrite API zurück?
Segmente mit Wort-Zeitstempeln und Sprecherlabels, wahlweise als JSON, Klartext oder SRT. Die Oracle-Modelle können außerdem übersetzen.
Kann ich die Audiodatei direkt senden?
Die API nimmt die URL einer Audio- oder Videodatei entgegen. Wie die Anfrage genau aussehen muss, steht in der Dokumentation unter console.kolwrite.com.
Wo finde ich Preise und Limits?
In der API-Konsole unter console.kolwrite.com, nicht auf der normalen KolWrite-Website.
Kann ein KI-Programmieragent die Integration erstellen?
Ja. In der Konsole liegen Anleitungen im Klartext, eine llms.txt-Datei und eine OpenAPI-Beschreibung bereit, die sich Agenten vor dem Programmieren durchlesen können.
Funktioniert die API auch für Hebräisch und Arabisch?
KolWrite transkribiert in über 100 Sprachen und unterstützt Hebräisch und Arabisch erstklassig. Testen Sie am besten mit Ihren eigenen Aufnahmen und prüfen Sie den fertigen Text vor der Veröffentlichung.
