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So transkribieren Sie Audio und Video auf dem Mac

Auf einem Mac lässt sich ein Transkript entspannt durchgehen. Sie haben ein großes Display, eine richtige Tastatur und genug Platz, um Audio, Text und Exporte nebeneinander zu legen. So kommen Sie ohne Umwege von der Aufnahme zum fertigen Dokument.

KolWrite 7 Min. Lesezeit

Die Transkriptansicht von KolWrite: Sprechernamen, Zeitmarken und die Zeile, die gerade abgespielt wird.
Was am Ende der Pipeline in der App landet: Wörter, Sprecher und Zeitmarken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorhandene Dateien importieren oder direkt am Mac aufnehmen.
  • Auf dem Mac kann KolWrite den Systemton mitschneiden. Das hilft bei Anrufen und Online-Terminen, an denen Sie teilnehmen.
  • Videodateien müssen Sie vorher nicht umwandeln. Das Transkript entsteht direkt aus der Tonspur.
  • Den Text beim Anhören gegenlesen, um Namen, Zahlen und Zitate abzugleichen.
  • Das fertige Transkript als TXT, DOCX, PDF, JSON oder für Untertitel als SRT und VTT speichern.

Was lässt sich auf einem Mac transkribieren?

Sie können fast alles transkribieren, worin gesprochen wird: Sprachmemos vom Smartphone, gespeicherte Meetings, Vorlesungen, Interviews, Podcast-Folgen, Kameramaterial oder Bildschirmaufnahmen. Das klappt mit Audio- und Videodateien gleichermaßen. Unterstützt werden Hebräisch, Arabisch und über 100 weitere Sprachen, auch wenn in einer Aufnahme Hebräisch und Englisch gemischt werden.

Mit der Mac-App können Sie auch direkt aufnehmen. Für Gespräche im selben Raum nutzen Sie das eingebaute Mikrofon. Läuft auf dem Mac gerade ein Webinar oder ein Videoanruf, schneiden Sie einfach den Systemton des Computers mit.

Wann nehmen Sie den Mac, wann das Smartphone?

Nehmen Sie das Gerät, das näher bei den Sprechenden liegt und dort ruhig liegen bleibt. Ein Smartphone ist klein und stört auf einem Konferenztisch kaum. Der Mac ist die bessere Wahl, wenn der Ton direkt auf dem Computer läuft, wenn Sie eine lange Aufnahme am Stück bearbeiten wollen oder wenn Sie neben dem Transkript noch andere Dokumente offen haben müssen.

Beide Geräte spielen gut zusammen. Weil ein gemeinsames Konto Ihre Aufnahmen auf beiden Geräten abgleicht, nehmen viele den Ton mit dem Smartphone auf und gehen den Text später am Mac durch. Sie müssen also nicht alles auf einem einzigen Gerät erledigen.

Wie fügen Sie eine Datei zum Transkribieren hinzu?

Öffnen Sie KolWrite und holen Sie Ihre Datei in die App. Ziehen Sie sie einfach aus dem Finder hinein oder wählen Sie sie über die Upload-Funktion aus einem Ordner aus. Haben Sie gleich einen ganzen Stapel, etwa die wöchentlichen Aufnahmen eines Kurses, können Sie auch mehrere Dateien auf einmal hinzufügen.

Geben Sie Ihren Dateien vorher eindeutige Namen mit Datum und Thema, denn dieser Name wird in der App übernommen. Liegt die Aufnahme auf dem Smartphone, schicken Sie sie per AirDrop oder iCloud Drive auf den Mac oder laden Sie sie direkt aus der mobilen App hoch. Behalten Sie die Originaldatei immer in einem gesicherten Ordner.

Wie nehmen Sie auf dem Mac auf?

Für ein Gespräch im Raum starten Sie die Aufnahme in der App und stellen den Mac nah zu den Sprechenden. Noch besser ist ein externes Mikrofon. Das eingebaute Mikrofon eines Laptops sitzt direkt neben der Tastatur und nimmt jedes Tippen mit auf. Bei einem Interview oder einer Besprechung klingt ein kleines Tischmikrofon deutlich klarer als das interne.

Wenn der Ton auf dem Computer selbst läuft, etwa bei einer Online-Vorlesung oder einem Videoanruf, wählen Sie die Aufnahme des Systemtons. Beim ersten Mal fragt macOS nach der Freigabe dafür. Solange Sie diese nicht erteilen, bleibt die Aufnahme womöglich stumm. Setzen Sie bei Anrufen Kopfhörer auf, damit die Stimme Ihres Gegenübers nicht über Ihr Mikrofon als Echo zurückkommt. Wie Sie das genau einrichten, zeigen wir Schritt für Schritt in unserer Anleitung zur Aufnahme von Computer-Audio auf dem Mac.

Wie prüfen Sie das Transkript auf dem großen Bildschirm?

Lassen Sie die Aufnahme laufen und lesen Sie mit. Jede Zeile hat einen Zeitstempel. Wenn Sie auf einen Satz klicken, hören Sie genau diese Stelle. Prüfen Sie zuerst die Sprecherzuordnungen, denn eine falsche Kennzeichnung verdreht, wer was gesagt hat. Gehen Sie den Text danach auf Namen, Zahlen, Daten und Fachbegriffe durch und korrigieren Sie diese direkt im Text.

Am besten klappt das in zwei Durchgängen. Hören Sie beim ersten Mal in normalem Tempo zu und korrigieren Sie alles, was Ihnen auffällt. Im zweiten Durchgang suchen Sie gezielt nach bestimmten Namen und schwierigen Begriffen, um jede Stelle zu prüfen, an der sie vorkommen. Automatische Transkriptionen machen ab und zu Fehler, aber am Mac ist das Gegenlesen bequem genug, um es gründlich zu erledigen.

Wie exportieren und teilen Sie das Ergebnis?

Welches Format Sie wählen, hängt davon ab, was Sie als Nächstes vorhaben. DOCX öffnen Sie in einem Textverarbeitungsprogramm, um weiterzuschreiben oder ein Protokoll daraus zu machen. PDF hat ein festes Layout zum Verschicken. TXT ist reiner Text, den Sie überall einfügen können. JSON behält für Entwickler die Struktur samt einzelnen Wörtern und Zeitstempeln bei. SRT und VTT sind Untertiteldateien für Videos, wobei Sie Untertitel auch direkt fest ins Video einbrennen können.

Bei Dokumenten auf Hebräisch oder Arabisch sollten Sie die exportierte Datei kurz öffnen und nachsehen, ob der Text von rechts nach links läuft und die Absätze richtig sitzen. Zeigt ein Schreibprogramm den Text falsch herum an, stellen Sie dort einfach die Absatzrichtung um.

Welche Arbeitsabläufe haben sich am Mac bewährt?

Studierende nehmen Vorlesungen oft mit dem Smartphone auf, holen die Datei auf den Mac und gehen das Transkript neben ihren Seminarnotizen durch. Journalisten lassen Interviews transkribieren, suchen im Text nach den wichtigsten Zitaten und hören sich vor dem Veröffentlichen noch einmal die Stelle drumherum an, damit der Zusammenhang stimmt. Teams schneiden Online-Meetings direkt am Rechner mit und legen das fertige Transkript im Projektordner ab.

Wer Videos am Mac schneidet, kann das Transkript in die Timeline holen oder Untertitel über das KolWrite-Panel direkt in Premiere Pro oder DaVinci Resolve bearbeiten. Entwickler erreichen dieselbe Transkriptions-Engine über die REST API unter console.kolwrite.com.

Wie läuft die Arbeit am Mac zuverlässig?

Hängen Sie Ihren Mac bei längeren Sitzungen ans Stromnetz und stellen Sie den Ruhezustand aus. Sehen Sie nach, ob genug Speicherplatz frei ist, und schalten Sie Mitteilungstöne stumm, bevor Sie den Systemton aufnehmen. Machen Sie vorab eine kurze Testaufnahme von zehn Sekunden. Sichern Sie außerdem Ihre Originalaufnahmen und heben Sie sie auf, bis Sie das Transkript fertig geprüft haben.

Wenn Sie andere Personen aufnehmen, sagen Sie ihnen vorher Bescheid. Welche gesetzlichen Regeln für Tonaufnahmen gelten, hängt von der jeweiligen Rechtsordnung und der Situation ab, und viele Organisationen haben dazu eigene Richtlinien. KolWrite schaltet sich nicht als Bot in Anrufe ein. Sie nehmen die Datei selbst auf oder laden sie hoch und behalten damit die Kontrolle darüber, was aufgezeichnet wird.

Häufige Fragen

Gibt es eine KolWrite-App für den Mac?

Ja. KolWrite hat eine eigene Mac-App, neben den Apps für iPhone, iPad, Android, Linux, Apple Watch und der Webversion.

Kann ich auf meinem Mac einen Anruf in Zoom oder Teams aufnehmen?

Ja. Auf dem Mac kann KolWrite den Systemton des Computers abgreifen und nimmt so beide Seiten des Gesprächs auf. Sagen Sie den anderen Teilnehmenden immer vorher Bescheid, da die Regeln zur Zustimmung unterschiedlich sind.

Kann ich einfach eine Videodatei hineinziehen?

Ja. Gängige Videoformate wie MP4 und MOV funktionieren direkt. Das Transkript wird dabei einfach aus der Tonspur des Videos erstellt.

Wie bekomme ich ein Word-Dokument?

Exportieren Sie das fertige Transkript im DOCX-Format. Danach öffnen Sie die Datei einfach im Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl.

Warum ist meine Aufnahme auf dem Mac stumm?

macOS verlangt eine ausdrückliche Freigabe, bevor ein Programm den Systemton mitschneiden darf. Erteilen Sie diese Erlaubnis in den Systemeinstellungen Ihres Mac unter „Datenschutz & Sicherheit“ und machen Sie danach einen kurzen Test.

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